Niahahaha - wer war Jack the Ripper wirklich?

Februar 9th, 2010

Den gestrigen Tag habe ich mal wieder mit DVD-Kauf und abends Film-schauen verbracht. Was ich ergattert habe?

Jack the Ripper - das Ungeheuer von London
London im Jahre 1888. Ein Killer schleicht durch die engen Gassen des Stadtteils Whitechapel. Seine Opfer sind Prostituierte, die er mit eiskalter Präzision umbringt und grausam verstümmelt. Inspektor Abberline und sein Assistent Godley versuchen den Mörder zu fassen. Durch die intensiven Ermittlungen des Scotland Yard zieht sich das Netz um den Täter immer fester zusammen. Sein Name ist Legende Jack the Ripper - Das Ungeheuer von London. David Wickes inszenierte eine spannende Theorie über die Identität des wohl berühmtesten Serien-Killers aller Zeiten. Selten zuvor wurde der wahre Fall des Jack the Ripper so nah an den echten Fakten verfilmt. Er basiert auf den Originalakten von Scotland Yard sowie zahlreichen Interviews mit namhaften Kriminologen. Erleben Sie Michael Caine, Armand Assante, Jane Seymour und Lewis Collins in einem spannenden True-Crime-Thriller der Ihnen das Blut in den Adern gefrieren lässt.

 

Natural Born Killers … Yay *gg* Tarantino. Wieder richtig kranke Scheiße xD
52 Tote in drei Wochen - auf ihrer Reise durch die USA hinterläßt das Killerpärchen Mickey und Mallory Knox eine blutige Spur. Auf Ihrer Fährte ist nicht nur der toughe Polizist Jack Scagnetti - auch die Medien haben sich längst auf ihre Fersen gesetzt, allen voran der ruchlose Reporter Wayne Gale. Die Killer werden zu gefeierten Stars…

The Green Mile mit Tom Hanks. Musste dringend sein. Ich hab schon zu lang drauf gewartet.
Während der Weltwirtschaftskrise leitet Paul Edgecomb (Tom Hanks) im Cold-Mountain-Gefängnis den Zellenblock, in dem die zum Tode Verurteilten auf ihre Hinrichtung warten. In diese düstere und trostlose Welt kommt der Hüne John Coffey (Michael Clarke Duncan), der ganz langsam seine spezielle Begabung enthüllt. Diese Begabung wird die Männer, die in den Todeszellen arbeiten und sterben (sie werden durch den elektrischen Stuhl hingerichtet, eine meisterliche und ergreifende Darstellung), für immer verändern.

Sieben Leben
In dem sensiblen Drama SIEBEN LEBEN arbeitet Superstar Will Smith erneut mit Regisseur Gabriele Muccino und den Produzenten von “Das Streben nach Glück” zusammen. Smith spielt in SIEBEN LEBEN die Rolle des von Selbstzweifeln geplagten Ben Thomas, den ein schicksalhaftes Geheimnis umgibt. Er bricht auf zu einer außergewöhnlichen Reise, auf der Suche nach Wiedergutmachung - an deren Ende sich sein Leben und das von sieben Fremden für immer verändern wird.

So, da ich natürlich nicht umhin kam, mich abends direkt wieder hinzusetzen und Filme zu schauen, wurden aus meiner Sammlung folgende Filme gewählt:
… denn zum küssen sind sie da
Jack the Ripper - das Ungeheuer von London

Wie versprochen möchte ich euch natürlich die diversen Reviews nicht vorenthalten.

Alex Cross ist ein Vollprofi. Nichts scheint den abgebrühten Polizeipsychologen und Bestseller-Autor noch erschüttern zu können. Doch dann verschwindet seine Nichte Naomi aus ihrem Universitäts-Campus in North Carolina. Cross weiß, daß das sein Fall ist. Als er erfährt, daß neben Naomi 7 weitere Mädchen verschwunden sind und zwei davon bereits brutal ermordet aufgefunden wurden, beginnt ein nervenaufreibender Kampf gegen die Zeit. Eine kann ihm helfen, den Serienkiller zu identifizieren: Dr. Kate McTiernan. Die junge Ärztin war die einzige, die sich aus den Klauen des Casanovas befreien konnte. Sie kennt seine Größe, seine Stimme, seinen Atem…

Der erste Film, der in meinen Augen die perfekteste Verfilmung eines Buches darstellt. Ich lese eigentlich nicht gern Bücher und schau mir danach den Film an (andersrum übrigens das selbe Spiel). Es ist mir zuwider feststellen zu dürfen, dass der Film vollkommen anders ist, als das Buch. Aber hier sind es nur minimale Details, die geändert wurden. Dinge, an denen man sich nicht großartig aufhängen kann, außer man ist - wie ich xD - ein James Patterson-Fan. Dann fallen so Dinge auf, dass nicht klar ist, wer Jeanelle ist oder dass Sampson nicht Alex’ Cousin sondern ein bester Freund aus Kindheitstagen ist. Aber das ist nur zweitrangig. Für heutige Verhältnisse fand ich den Film relativ flach. Er ist immerhin schon elf Jahre alt. Morgan Freeman läuft wieder zur Höchstform auf. Schade ist nur, dass Ashley Judd offenbar nicht so ganz warm mit ihrer Rolle der Kate McTiernan wurde. Auch ein Manko: Naomi Cross kommt viel zu kurz, dabei ist sie doch der Grund, warum Alex überhaupt diesen Fall annimmt.
Wie dem auch sei: nicht unbedingt ein Muss für James Patterson-Fans aber dennoch sehenswert. Ich kann ihn für die allabendliche Zerstreuung nur empfehlen.


Jack the Ripper. Der Film war ewig lang (ging etwas über drei Stunden) und man hatte die ersten 1 1/2 Stunden das Gefühl, dass er kein Ende nimmt. Die wirkliche Spannung, die diese Thematik mit sich bringt, kommt erst im zweiten Teil. Die musikalische Untermalung ist leider auch nicht der Renner und die Darsteller, sowie die Kameraführung wirken stark unbeholfen, was vlt auch an der Analogfilmung liegen könnte. Und man sollte vielleicht noch hinzufügen, dass der Film ursprünglich 100 Jahre nach JTRs Treiben gedreht wurde. Man kann keine Glanzleistungen erwarten. Aber für einen ‘88er Jahrgang ist er nicht zu verachten. Der Film rollt die Thematik mal von einer anderen Seite auf und zeigt in erster Linie die drei Ärzte, die vor über 100 Jahren bereits verdächtigt wurden, als mögliche Täter. Sir Michael Caine brilliert in der Rolle des Fred Abberline und glänzt natürlich im Vergleich zu den unbeholfenen Nebenrollen.
Da ich selbst mich schon seit einigen Jahren mit dem Mythos Jack the Ripper beschäftige, war dieser Film ein Muss - und ist es für alle JTR-Fans. Er ist zäh wie Kaugummi, aber er zeigt auch Fakten auf, die man so eigentlich gar nicht vor Augen hat. Schade finde ich nur, dass der mögliche Täter James Maybrick außen vor gehalten wurde. Denn egal mit welchen Theorien ich mich beschäftigt hatte, ich komme immer wieder auf ihn zurück. Denn kurz nachdem die Morde an den Prostituierten aufhörten, verstarb Maybrick an einer Arsen-Vergiftung (fraglich, ob er sich selbst die Überdosis auf Grund seiner Abhängigkeit verabreichte, oder ob er von seiner Frau vergiftet wurde, die sich wegen der jahrelangen versuchten Vergiftung rächen wollte). Ärztlichen Unterlagen zufolge ging es ihm kurz vor seinem Tod bereits so schlecht, dass er gar nicht mehr in der Lage gewesen wäre, zu morden. Somit überschneidet sich der letzte Mord mit der beginnenden Unfähigkeit. Hinzu kommt das umstrittene Tagebuch, das zumindest authentisch ist, aber noch heute ist nicht bewiesen, ob JTR es tatsächlich verfasste, oder ob Maybrick im Drogen-Wahn seine Fantastereien die sich durch die Zeitungsartikel verselbstständigten, aufschrieb.
Es ist wie es ist. Meine Theorie ist und bleibt James Maybrick.

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